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Die Umsetzung nachhaltiger und sozialer Wirtschaftsförderung auf Landesebene
am Beispiel von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
In Deutschland haben Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung deutlich zugenommen – ein Trend, der bis heute anhält. Diese Entwicklung belastet nicht nur die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern nicht zuletzt auch die öffentlichen Kassen. In vielen Regionen insbesondere Ostdeutschlands haben sich schlechte Arbeits-bedingungen zudem zu einem deutlichen Standortnachteil hinsichtlich der Verfügbarkeit von Fachkräften entwickelt. Es gibt vor diesem Hinter-grund ein öffentliches Interesse an einem geordneten Arbeitsmarkt mit sicheren und gut bezahlten Arbeitsplätzen.
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OBS-Arbeitspapier Nr. 1
Soziale Ungleichheit und politische Partizipation in Deutschland
Grenzen politischer Gleichheit in der Bürgergesellschaft
Im Sommer 2010 protestierten mehrere zehntausend Menschen gegen den Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Obwohl sich der Protest in der Sache gegen ein lokales Infrastrukturprojekt wendete, reichte seine Ausstrahlungskraft weit über Stuttgart und Baden-Württemberg hinaus. Der Konflikt um „Stuttgart 21“ wurde zum Katalysator für die schwelende Unzufriedenheit mit der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Seitdem wird intensiver über Volksentscheide, Bürgerforen, die Kontrolle politischer Eliten, Lobbyismus, Politikverdrossenheit und vieles mehr diskutiert, kurzum, über die Funktionsweise der Demokratie insgesamt. Der Protest gegen „Stuttgart 21“ wird in diesem Kontext häufig als Beleg einer starken und selbstbewussten Bürgergesellschaft ins Feld geführt, in der Bürgerinnen und Bürger sich aktiv für die Gestaltung ihrer Lebensräume einsetzen. Nicht ganz zu Unrecht wird auf die Probleme parlamentarischer Demokratie hingewiesen und mehr Möglichkeiten für die direkte Beteiligung von Bürger/-innen werden eingefordert.
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Der Lobbyismus in Deutschland bedarf zeitgemäßer Regeln. Seine Ordnung ist eine Herausforderung für die Demokratie. Doch die Demokratie in Deutschland hat ihr Verhältnis zu den großen Lobbys und ihren kleinen Lobbyisten bisher weder geklärt noch geordnet. Der Vorschlag der Otto Brenner Stiftung leistet einen Beitrag für die Diskussion. Die Marktordnung für Lobbyisten nimmt Partei für die Demokratie und die demokratische Republik, den Souverän, das Parlament, den Primat der Politik und die legitime Interessenvertretung. Sie setzt sich von bloßen Forderungen nach noch mehr Transparenz ab und verlangt, fragwürdige Praktiken abzustellen. Im Zentrum der Marktordnung steht das Verhältnis der Lobbyisten zum Parlament. Ziel ist die Stärkung der Interessenvertretung, die Stärkung der Politik und die Stärkung der Demokratie durch eine Revitalisierung des Parlaments.
Die Teile A und B der Studie sind nur Online unter www.lobby-studie.de abrufbar.
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Auswirkungen von Leiharbeit auf Menschen mit Migrationshintergrund
Das Arbeitsheft ist nur noch als Download verfügbar, die Printversion ist leider vergriffen!
Die Autorin unserer Studie, die Sozialwissenschaftlerin Sandra Siebenhüter, leuchtet in das Blackbox-System Leiharbeit hinein. Sie hat qualitative Daten recherchiert, die es so bisher noch nicht gab und die so manche politische und ökonomische Erfolgsmeldungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen lassen.
Durch 116 Interviews mit einer Vielzahl von Akteuren aller relevanten Bereiche der Leiharbeit hat sie tiefe Einblicke in den (Leih-)Arbeitsalltag von Menschen in Deutschland erhalten. Durch den starken Bezug zur Rolle von Leiharbeitern mit Migrationshintergrund, hat sie sich in der Studie den alltäglichen Problemen einer Gruppe genähert, die in den Statistiken der Bundesagentur gar nicht explizit erscheint, obwohl sie in der Leiharbeit überproportional häufig vertreten ist.
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Im Berichtszeitraum hat die OBS eine Reihe interessanter Studien vorgelegt, zahlreiche Veranstaltungen mit Erfolg durchgeführt und Kooperationsprojekte abgeschlossen. Der Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus gewann weiter an Profil, die Stiftung Neue Länder wurde gegründet und das HSI errichtet. Der Geschäftsbericht ruft einige Höhepunkte unserer Arbeit in Erinnerung, präsentiert wichtige Ergebnisse von Projekten und informiert über Geschichte, Profil und Struktur der OBS.
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Die Talkshows sind in das Zentrum der televisionären Politikdarstellung und -vermittlung gerückt. In dieser Funktion haben sie die früher dominanten politischen TV-Magazine abgelöst. Talkshows verdrängen andere - vor allem filmische - journalistische Formate und Formen.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie stehen als Download zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie auch unter Aktuelle Themen
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Interessant oder relevant?
„Wir wollen, dass sie sich gut informiert fühlen,“ das war der Bekenntnis-Slogan eines kommerziellen Hörfunk-Senders. Die Berater der privaten Ketten, die später die öffentlich-rechtliche Konkurrenz im großen Stil heimsuchten, erweiterten mit ihren „Regeln in Blattgold“ das Postulat der `unterhaltsamen Information` . Der relevante Informationskern der Themen und Ereignisse müsse nicht mehr im Vordergrund stehen; das Besondere, Interessante, Unterhaltsame, Persönliche solle die Beiträge prägen. Eine erfahrene Kulturchefin fasste diese Leitlinie bereits vor Jahren in ihren Trainings in der Formel zusammen: „Zuviele Informationen hemmen den Erzählfluss.
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Die Studie der Otto Brenner Stiftung "Drucksache 'Bild' - eine Marke und ihre Mägde. Die 'Bild'- Darstellung der Griechenland- und Eurokrise 2010" wird auf diesen zwei Seiten so vorgestellt, wie die "Bild"-Macher jedes Thema darstellen.
Leider ist das Plagiat zur Bild-Studie vergriffen.
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Wie ungeschminkt „Bild“ Politik zu machen versucht, hat ihre kampagnenartige Berichterstattung über die Griechenland- und Eurokrise 2010 besonders deutlich werden lassen. Die „Bild“-Studie der Otto Brenner Stiftung untersucht die Veröffentlichungen des Springer-Flagschiffes zu diesem Thema: Der präzise Blick auf die Details der Darstellung und Gestaltung, aber auch die konzeptionelle Gesamtsicht auf das Produkt „Bild“ und die medientheoretische Einordnung der „werktäglichen Veröffentlichung“ fügen sich zu einer Analyse, die „Bild“ in einem neuen Licht erscheinen lässt.
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Mit dem „Best of 2010“ dokumentiert die Otto Brenner Stiftung Teile der Preisverleihung, stellt die prämierten Beiträge vor, macht die Laudatien der Jury zugänglich und informiert rund um den „Brenner Preis“. Sie können das "Best Of 2010" hier im Shop herunterladen oder als gebundene Ausgabe inklusive einer DVD der prämierten Beiträge der Otto Brenner Preise 2010 bei uns bestellen.