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Globalisierung und soziale Gerechtigkeit! So die Antwort der AutorInnen auf die im Titel gestellte Frage. Gleichwohl fällt sie in der Ausgestaltung und Reichweite höchst unterschiedlich aus.
Herausgegeben von der Otto Brenner Stiftung
160 Seiten
ISBN 3-89965-002-6
Nicht nur die Proteste in Florenz, Seattle oder Genua machen deutlich, dass die Globalisierung und ihre Folgen dringend politischer Gestaltung bedürfen, auch der steigende Unwille breiter Bevölkerungsschichten zu Beginn des 21. Jahrhunderts unterstreicht dieses Erfordernis. Weitere Indizien für diese gesellschaftlichen Umbrüche sind die Tatsache, dass Konzerne Regierungen manipulieren und dass Proteste und Boykotts von Verbrauchern inzwischen oft mehr Wirkungen zeigen als der Gang zur Wahlurne.
Hat das Pendel des Kapitalismus zu weit und zu einseitig ausgeschlagen? Hat uns die "freie Marktwirtschaft" blind dafür gemacht, dass zu viele Menschen auf der Strecke bleiben? Welche politischen Gestaltungsspielräume hat der Staat bei der vorherrschenden neoliberalen Denkrichtung noch? Und wie kann sichergestellt werden, dass Arbeitnehmerrechte weltweit dabei nicht unter die Räder kommen? Antworten auf diese Fragen diskutierten die Teilnehmer der Jahrestagung 2002 der Otto Brenner Stiftung.