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Die Studie liefert auf der Basis exemplarischer Beispiele – Arcandor, Faber-Castell, Henkel, VW – Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Global Compact, einem der bekanntesten Instrumente für soziale und ökologische Unternehmensverantwortung. Sie zeigt aber auch, dass es bis heute an einer nachhaltigen politischen Regulierung und sozialen Einbettung der globalisierten Wirtschaft fehlt. Ob solche freiwilligen Vereinbarungen ein Schritt in die richtige Richtung sind, oder ob sie nur dazu dienen, den Druck hin zu verbindlichen Vereinbarungen abzuschwächen, soll auch bei einer gemeinsamen Konferenz von IG Metall, Friedrich-Ebert-Stiftung, IG BCE und OBS zur Bestandsaufnahme Internationaler Rahmenvereinbarungen im Herbst 2010 erörtert werden.
Verfolgen Sie auch die Diskussion über die Studie in unserem Otto Brenner Blog
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Structural change in the global textile and clothing industry has been marked by massive relocations of production over the last few decades, over the course of which millions of jobs have been lost in the industrialised countries and created in the developing countries. The liberalisation of the world textile and clothing market commenced with the end of the quota system in 2004. The question as to effective union representation of the primarily female employees has thus become more pressing than ever.
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Der Strukturwandel der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie war in den letzten Jahrzehnten durch massive Produktionsverlagerungen gekennzeichnet, in deren Verlauf Millionen Arbeitsplätze in den Industrieländern abgebaut und in Entwicklungsländern geschaffen worden sind. Mit dem Ende des Quotensystems im Jahr 2004 wurde die Liberalisierung des Welttextil- und Bekleidungsmarkts eingeleitet. Die Frage nach einer wirksamen Interessenvertretung der überwiegend weiblichen Beschäftigten stellt sich damit in neuer Schärfe.
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Mit finanzieller Unterstützung der Otto Brenner Stiftung hat die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen im Jahr 2007 das Forschungsprojekt „In Brüssel angekommen? Die gewerkschaftliche Interessenvertretung der neuen Mitgliedsländer auf der EU-Ebene“ durchgeführt. Am Forschungsprojekt waren neben der Forschungsstelle Osteuropa (Heiko Pleines, Julia Kusznir, Jan Brüning) das Institut für Soziologie der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (Monika Cˇambáliková), das Koszalin Institute of Comparative European Studies (Joanna Einbock, Aleksandra Lis), das Institut für Soziologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften (Zdenka Mansfeldová) sowie Brigitte Krech (Brüssel) beteiligt.