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Neue Nutzungsstrategien und ihre arbeits- und mitbestimmungspolitischen Folgen
Auch wenn es nicht zu einer schweren Weltwirtschaftskrise mit zum Teil noch unbekannten und unabsehbaren Folgen gekommen wäre, hätte der Finanzmarkt-Kapitalismus der letzten Jahre dennoch tiefe Spuren in Arbeitswelt und Gesellschaft hinterlassen. Die auf kurzfristige Steigerung von Gewinn und Aktienkurs ausgerichteten Unternehmensstrategien haben Gewerkschaften, Arbeitnehmervertretungen und Beschäftige enorm unter Druck gesetzt, ihnen viel Flexibilität abverlangt und manche soziale Errungenschaft in Frage gestellt.
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Mit finanzieller Unterstützung der Otto Brenner Stiftung hat die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen im Jahr 2007 das Forschungsprojekt „In Brüssel angekommen? Die gewerkschaftliche Interessenvertretung der neuen Mitgliedsländer auf der EU-Ebene“ durchgeführt. Am Forschungsprojekt waren neben der Forschungsstelle Osteuropa (Heiko Pleines, Julia Kusznir, Jan Brüning) das Institut für Soziologie der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (Monika Cˇambáliková), das Koszalin Institute of Comparative European Studies (Joanna Einbock, Aleksandra Lis), das Institut für Soziologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften (Zdenka Mansfeldová) sowie Brigitte Krech (Brüssel) beteiligt.
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Der vorliegende Abschlussbericht fasst die Ergebnisse eines Wissenschafts- Praxis-Projekts zur Zukunft der Arbeit in Zeiten demografischer Umbrüche zusammen, das von KOWA-MV an der Fachhochschule Stralsund im Zeitraum 12/2002 bis 05/2005 durchgeführt wurde. Es ist der Versuch, Antworten zu finden auf die mit dem demografischen Wandel korrespondierenden neuen Herausforderungen für Personal- und Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Werftindustrie in Vorpommern.
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Eine Vorstudie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung, Arbeitsheft Nr. 35, November 2003
In der Geschichte Mecklenburgs und Vorpommerns liegen unter den Trümmern von zwei Diktaturen viel ältere Wurzeln der Demokratie begraben. Die Vorstudie verfolgt die Bestrebungen der Arbeiter für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit bis Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Untersucht werden die Arbeitnehmer in der metallverarbeitenden und in der Elektroindustrie sowie in den Metallhandwerken. Archivrecherchen, Zeitzeugeninterviews und die Befragung von Vertretern der polnischen Metallgewerkschaft werden als Methoden verwendet.
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Eine Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung
Wie haben die Kollegen in den Unternehmen der sächsischen Textilindustrie in der Nachwendezeit die schwierigen Anpassungsprozesse gemeistert und mitgeprägt? Wie haben sich Arbeitsinhalte und –bedingungen verändert? In der Studie finden sich die Ergebnisse aus detaillierten Fallanalysen in zwei Modellbetrieben.
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Eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung.
Repräsentative Erhebung über Lohn- und Gehaltsstruktur sowie die Leistungsbedingungen in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Trotz der öffentlichen Debatte um die Bedeutung und Wirksamkeit von Tarifverträgen, deren inhaltliche Weiterentwicklung sowie strukturelle Reform sind die wissenschaftlich gesicherten Kenntnisse der tariflichen Wirklichkeit in den Betrieben besonders in den neuen Bundesländern dürftig. Das Projekt will diese Wissenslücke schließen.
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Die vorliegende Untersuchung gibt einen Überblick über die aktuelle Situation und die Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit in der Metall- und Elektroindustrie, in der Holz- und Kunststoffverarbeitung so- wie in der Bekleidungs- und Textilindustrie in den 90er Jahren. Es werden die wichtigsten Entwicklungen und Trends der Frauenbeschäftigung in diesen industriellen Branchen für das Frühere Bundesgebiet und die Neuen Bundesländer aufgezeigt und einige Handlungsfelder für betriebliche und gewerkschaftliche Akteurinnen und Akteure aufgeführt. Die Studie wurde in der Zeit von 1. Mai bis zum 31. Juli 2000 erstellt.
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Entwicklungen in der Tarifpolitik am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen
Mit der deutschen Einheit wurde das westdeutsche Modell industrieller Beziehungen auf Ostdeutschland übertragen. Dabei wurde auch die Tarifvertragslandschaft in den letzten zehn Jahren immer mehr den westdeutschen Verhältnissen angenähert. Die entsprechenden qualitativen und quantitativen Daten zu einer ersten Bestandsaufnahme des aktuellen Zustandes des Flächentarifvertrages am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie Sachsens zusammenzutragen ist das zentrale Anliegen dieser Untersuchung.
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Einschätzungen und Deutungen von Betriebsräten und Vertrauensleuten. Eine Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung Arbeitsheft Nr. 25, März 2002
Es geht um die Erfassung der betrieblichen Krisenerfahrungen und ihrer generalisierten subjektiven Deutung. Das Projekt zielt darauf, an einem relevanten Personenkreis versuchsweise die von den etablierten Sozialwissenschaften heute fast völlig vernachlässigte Fragestellung qualitativer politischer Bewusstseinsforschung aufzugreifen.
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Ein Vergleich zentraler Standorte und peripherer Regionen in Ostdeutschland im Auftrag der Otto Brenner Stiftung
Die vielseitigen Innovationsprozesse, die zukünftige Entwicklung der Regionen und die Zukunftsoptionen von unterschiedlichen Standorten werden in der Studie untersucht. Der Lehrstuhlinhaber für Vergleichende Regierungslehre an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena hat für die Stiftung einen Vergleich zentraler Standorte und verschiedener Randregionen in Ostdeutschland durchgeführt.
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Das Thema Bildung in allen seinen Schattierungen nimmt derzeit in der politischen Agenda einen prominenten Platz ein. Begriffe wie „Bildungsreform“ und „Bildungsoffensive“ sind in aller Munde (vgl. Rede des Bundespräsidenten Rau auf dem ersten Kongress des Forum Bil- dung am 14.7.2000 in Berlin). Dies liegt einerseits an der Querschnittsfunktion, die diesem Thema zukommt, und andererseits daran, dass neue sozioökonomische Herausforderungen mit politischen Antworten versehen werden müssen, wobei schon einige Konzepte vorhanden sind.
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Ziel des Vorhabens war eine Analyse struktureller Problemlagen auf betrieblicher Ebene in Ostdeutsch- land, mit der die Tarifpolitik der IG Metall konfrontiert ist, um Aufschluß über die faktische Geltungskraft tarifvertraglicher Normen zu erhalten. Hierzu wurden exemplarische betriebliche Handlungskonstellationen erhoben, die als zentral für die Umsetzung tarifvertraglicher Normen in Ostdeutschland anzusehen sind. Auf der Basis dieser Erhebungen wurde eine Typologie betrieblicher Handlungskonstelationen erarbeitet, die unter dem Aspekt der Einhaltung der Tarifnormative analysiert wird sowie der möglichen Gültigkeit anderer Faktoren, etwa der außer-ökonomischer.