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Der Lobbyismus in Deutschland bedarf zeitgemäßer Regeln. Seine Ordnung ist eine Herausforderung für die Demokratie. Doch die Demokratie in Deutschland hat ihr Verhältnis zu den großen Lobbys und ihren kleinen Lobbyisten bisher weder geklärt noch geordnet. Der Vorschlag der Otto Brenner Stiftung leistet einen Beitrag für die Diskussion. Die Marktordnung für Lobbyisten nimmt Partei für die Demokratie und die demokratische Republik, den Souverän, das Parlament, den Primat der Politik und die legitime Interessenvertretung. Sie setzt sich von bloßen Forderungen nach noch mehr Transparenz ab und verlangt, fragwürdige Praktiken abzustellen. Im Zentrum der Marktordnung steht das Verhältnis der Lobbyisten zum Parlament. Ziel ist die Stärkung der Interessenvertretung, die Stärkung der Politik und die Stärkung der Demokratie durch eine Revitalisierung des Parlaments.
Die Teile A und B der Studie sind nur Online unter www.lobby-studie.de abrufbar.
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Auswirkungen von Leiharbeit auf Menschen mit Migrationshintergrund
Die Autorin unserer Studie, die Sozialwissenschaftlerin Sandra Siebenhüter, leuchtet in das Blackbox-System Leiharbeit hinein. Sie hat qualitative Daten recherchiert, die es so bisher noch nicht gab und die so manche politische und ökonomische Erfolgsmeldungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen lassen.
Durch 116 Interviews mit einer Vielzahl von Akteuren aller relevanten Bereiche der Leiharbeit hat sie tiefe Einblicke in den (Leih-)Arbeitsalltag von Menschen in Deutschland erhalten. Durch den starken Bezug zur Rolle von Leiharbeitern mit Migrationshintergrund, hat sie sich in der Studie den alltäglichen Problemen einer Gruppe genähert, die in den Statistiken der Bundesagentur gar nicht explizit erscheint, obwohl sie in der Leiharbeit überproportional häufig vertreten ist.
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Die Talkshows sind in das Zentrum der televisionären Politikdarstellung und -vermittlung gerückt. In dieser Funktion haben sie die früher dominanten politischen TV-Magazine abgelöst. Talkshows verdrängen andere - vor allem filmische - journalistische Formate und Formen.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie stehen als Download zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie auch unter Aktuelle Themen
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Interessant oder relevant?
„Wir wollen, dass sie sich gut informiert fühlen,“ das war der Bekenntnis-Slogan eines kommerziellen Hörfunk-Senders. Die Berater der privaten Ketten, die später die öffentlich-rechtliche Konkurrenz im großen Stil heimsuchten, erweiterten mit ihren „Regeln in Blattgold“ das Postulat der `unterhaltsamen Information` . Der relevante Informationskern der Themen und Ereignisse müsse nicht mehr im Vordergrund stehen; das Besondere, Interessante, Unterhaltsame, Persönliche solle die Beiträge prägen. Eine erfahrene Kulturchefin fasste diese Leitlinie bereits vor Jahren in ihren Trainings in der Formel zusammen: „Zuviele Informationen hemmen den Erzählfluss.
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Wie ungeschminkt „Bild“ Politik zu machen versucht, hat ihre kampagnenartige Berichterstattung über die Griechenland- und Eurokrise 2010 besonders deutlich werden lassen. Die „Bild“-Studie der Otto Brenner Stiftung untersucht die Veröffentlichungen des Springer-Flagschiffes zu diesem Thema: Der präzise Blick auf die Details der Darstellung und Gestaltung, aber auch die konzeptionelle Gesamtsicht auf das Produkt „Bild“ und die medientheoretische Einordnung der „werktäglichen Veröffentlichung“ fügen sich zu einer Analyse, die „Bild“ in einem neuen Licht erscheinen lässt.
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Wenn die jetzige Finanzmarktkrise die größte seit 60 wahlweise 80 Jahren ist, wenn sie die erste ist, die das Finanz und Wirtschaftssystem der ganzen Welt an den Abgrund führte, dann will man doch genauer wissen, was die Massenmedien mit und aus dieser ‚Mutter aller Krisen‘ gemacht haben. Was haben die tagesaktuellen Leitmedien geleistet? Fünf Tageszeitungen, die Berichterstattung der ARD-„Tagesschau“ und -„Tagesthemen“ sowie die Meldungen der „Deutschen Presse-Agentur“ stehen im Mittelpunkt unserer Untersuchung. Fallstudien, eine Reihe von Interviews mit wichtigen Wirtschaftsjournalisten, ein Literaturbericht kommen hinzu. Was als Vorstudie geplant war, ist unter der Hand vielfältiger und vor allem ertragreicher geworden.
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Die Sächsische Längsschnittstudie begleitet seit 1987 kontinuierlich eine Stichprobe junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973 auf ihrem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Mit mittlerweile 22 abgeschlossenen Erhebungswellen (2008) zählt die weiterhin laufende Studie zu den weltweit am längsten andauernden sozialwissenschaftlichen Untersuchungen. Es handelt sich um die einzige Studie, die in dieser Weise das Erleben der deutschen Wiedervereinigung bei einer identischen Stichprobe von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen aus der DDR bzw. den neuen Ländern dokumentiert. Sie ist damit ein zeithistorisch besonderes Zeugnis, das den Systemwechsel in der DDR und die sich daraus ergebenden inpiduellen Konsequenzen auf einer quantitativen Ebene abbildet.
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Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung, Berlin Juli 2003 Arbeitsheft 33
Genossenschaftlich organisierte Unternehmen bieten Beschäftigungsperspektiven, dürfen aber nicht als Allheilmittel für den Arbeitsmarkt missverstanden werden. Dieses Fazit zieht der Autor in seiner Studie. Elf Genossenschaften und vier genossenschaftliche Gründungsinitiativen hat der Autor auf ihre jeweiligen Strategien untersucht und nach möglichen Wachstumsfeldern für Beschäftigung hinterfragt.
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Die vorliegende Studie ist ein Forschungsbeitrag zum Themenkomplex Zwangsarbeit in der Berliner Metallindustrie und wurde mit Mitteln der Otto Brenner Stiftung gefördert. Ein redaktioneller Teil beleuchtet die Einsatzbedingungen und den Alltag von zwangsrekrutierten Arbeitskräften in der Berliner Metallindus trie. Hier stehen vor allem die historische Entwicklung des Einsatzes in Berlin, die Verantwortlichkeiten sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der zwangsweise eingesetzten Arbeitskräfte im Vo rdergrund. Darüber hinaus wurde eine Übersicht derjenigen Metall verarbeitenden Firmen erstellt, die während des Zweiten Weltkriegs in Be rlin Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt haben. Es handelt sich um solche Firmen, die in Berlin auch unabhängig vom Firmensitz Produktionsstätten hatten. Tabellarisch aufgeführt sind neben dem Firmennamen auch - falls vorhanden - Daten wie Zeitpunkt des Einsatzes, Nationalität der zwangsweise Arbeitenden und ob es sich um Zwangsrekrutierte, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge handelte.
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Ein Bericht im Auftrag der Otto Brenner Stiftung zur projektbegleitenden Evaluation Juni 2000 bis Juni 2002
Die Dokumentation stellt Erfahrungen dieser Beratungsstelle unter anderem zu folgenden Fragen vor: Inwieweit führte die psychologische Beratung in Zusammenhang mit Gewaltdelikten zur persönlichen Bewältigung des Gewalterlebnisses und zu einem Abbau des Bedrohungsgefühls? Inwieweit und mit welchen Effekten konnten Personen aus dem Umfeld der Opfer in die Beratungsarbeit einbezogen werden? Welchen Einfluss hatte die Beratung bzw. Arbeit mit dem Umfeld auf das Anzeigeverhalten der Opfer und die Gewinnung von Tatzeugen?
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Das Beispiel Mecklenburg-Vorpommern. Eine Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung Arbeitsheft Nr. 24, November 2001 als PDF-Datei verfügbar: hier downloaden ( 872 kb) /// Das Projekt untersucht die Arbeitssituation von Männern und Frauen, die während der NS-Diktatur in den Betrieben der mecklenburgischen Metallindustrie zur Zwangsarbeit herangezogen wurden. Durch die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in Form einer Dokumentation wird Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Material an die Hand gegeben, anhand dessen sie sich einen Überblick über ein dunkles Kapitel der Geschichte auch ihrer Region verschaffen können.
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Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung.
In dem Projektbericht werden Gedenkorte vorgestellt, die an die Zeit des NS-Terrors erinnern. Geschichtsinitiativen und Gruppen gegen Rechtsradikalismus werden in einer Form dargestellt, die Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen soll. Anschaulich werden in diesem Heft Stätten des Widerstands beschrieben.
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Sozial-empirische Studie am Beispiel der Industriearbeiter der Metall- und Elektroindustrie in Kiel und Umgebung - unter besonderer Berücksichtigung der Renteneinkommen.
In dieser sozialempirischen Studie wurden insgesamt 100 türkische Industriearbeiter aus der Metall- und Elektroindustrie befragt. Sie waren allesamt älter als 55 Jahre und lebten mit ihren Familien in Kiel und Umgebung. Ziel war es, mehr über die Altersarmut bei türkischen Arbeitsmigranten zu erfahren.
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Das Thema Bildung in allen seinen Schattierungen nimmt derzeit in der politischen Agenda einen prominenten Platz ein. Begriffe wie „Bildungsreform“ und „Bildungsoffensive“ sind in aller Munde (vgl. Rede des Bundespräsidenten Rau auf dem ersten Kongress des Forum Bil- dung am 14.7.2000 in Berlin). Dies liegt einerseits an der Querschnittsfunktion, die diesem Thema zukommt, und andererseits daran, dass neue sozioökonomische Herausforderungen mit politischen Antworten versehen werden müssen, wobei schon einige Konzepte vorhanden sind.